Mondkalender für Pflanzen

Gibt es einen Mondkalender für Pflanzen?

Vielleicht haben auch Sie schon gelegentlich Beiträge über die Einflüsse der Mondphasen auf Pflanzen gelesen - doch Sie fanden das Alles recht kompliziert und zudem für den Laien schwer zu ergründen, wie man seinen eigenen Garten in Einklang mit den Mondphasen bringt? Dabei hilft längst auch der Buchhandel.

Spezielle "Aussaatkalender" begleiten die Pflanzen von der "Kinderstube" an

Insbesondere bei kurzlebigen Gewächsen wie ein- oder zweijährigen Sommerblumen, Saisongemüse wie Tomaten, Kürbis, Bohnen, Erbsen, Salat, Zucchini und Auberginen, hängt stets viel vom passend gewählten Aussaat-Termin ab. Es gehört zu den leidvollen Erfahrungen vieler Gartenfreunde, dass Samen manchmal einfach nicht auflaufen wollen oder nur verkümmerte Keimlinge hervorbringen, deren Wachstum kaum vorangehen mag. Natürlich stehen solche Faktoren stets im Zusammenhang mit dem Alter und der Aufbewahrung der verwendeten Samen im Zusammenhang. Auch die Witterung kann häufig Streiche spielen. Doch mag wohl nicht zuletzt der falsche Aussaattag nach dem Mondkalender eine Rolle gespielt haben? Wissenschaftler sind nach wie vor skeptisch, erfahrene Gartenfreunde längst nicht mehr - sie haben stets ihren "Aussaatkalender" griffbereit, der sich an den Mondphasen orientiert, denn pflanzen mit dem Mond macht Sinn.

Im Gegensatz zu "allgemeinen" Mondkalendern - die für nahezu jeden Lebensbereich Hinweise zur Berücksichtigung der Mondeinflüsse in Kurzform enthalten - geht ein "Aussaatkalender" ganz konkret auf die völlig unterschiedlichen Eigenheiten von Pflanzen ein. So hat ein Wurzelgemüse (etwa Knoblauch oder Kartoffeln) völlig andere Ansprüche als die Tomate oder Kürbisgewächse, was die geeigneten Tage für die Anzucht angeht. Blattkräuter wie Dill und Petersilie weichen davon auch wieder ab - und erst recht blühende Saisongewächse und Stauden; seien es nun Ringelblume, Sonnenblume, Fingerhut oder Begonien. Ein seriös begründeter Aussaatkalender wird hier nicht nur Hilfestellung zur Auswahl der Einbringung der Samen geben, sondern auch differenziert erklären, warum Wurzelgemüse und Blumenzwiebeln in "rückläufigen" Mondphasen gesetzt werden müssen (um den Saft unter die Erde zu ziehen), sehr wasserhaltige Früchte wie Tomaten aber einen ganz anderen Zeitpunkt brauchen, da sie oberirdisch gedeihen.

Allgemeiner gehaltene Mondkalender für Pflanzen - die etwa auch Hinweise für den Schnitt von Gehölzen zu einem geeigneten Zeitpunkt, das Ernten von Schnittblumen für optimale Haltbarkeit, das Topfen oder Teilen von Zimmerpflanzen und anderes mehr bieten - haben längst auch im Repertoire renommierter Gartenzeitschriften Einzug gehalten. Wenn Sie den Umgang mit einer Suchmaschine im Internet nicht scheuen, können Sie einen solchen Kalender - der Ihren Bedürfnissen am Besten entspricht - sogar ohne den Umweg über den Buchhandel finden.

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