Goldtaler (Asteriscus maritimus)

Heimat und Vorkommen

Das westliche und zentrale Mittelmeergebiet bildet die Heimat für den Goldtaler, hier ist er an den Küstenfelsen Griechenlands und den der Kanarischen Inseln zu finden. 

Zu Hause auf dem Balkon

Der Goldtaler lässt sich wunderbar als Balkon-, Beet-, Terrassen- und Zierpflanze einsetzten, mit seiner gelben Farbpracht ist er sehr angenehm anzuschauen.

Kultivierungs Tipps

Wer folgende Infos beachtet kann in der Blütezeit, von Mai bis in den Oktober, die Gelbe Pracht der Küstenstrandsterns geniessen, die Blüten halten sich bis in zum Einbruch des ersten Frostes.

Standort und Licht Verhältnisse:

An Sonnigen Plätzen auf dem Balkon, der Terrasse oder dem Fensterbrett fühlt sich der Goldtaler wohl und zeigt es mit seiner gelben Blütenpracht. Es kann auch ein Windiger bis leicht Böiger Standort sein. Volles Licht und ein unschattierter Platz sind der Ideale Platz für diese Küstenstrandstern Art.

Wasserhaushalt, Pflege und Düngung:

Die Erde sollte Feuchtgehalten werden, doch Staunässe gillt es zu vermeiden. Unter stehenden Wasser besteht eine erhöhte Gefahr von Botrytis, auch können Wurzelschäden dadurch erfolgen welche schnell zum Absterben der Pflanze führen können. Das Pinzieren ist nicht unbedingt erforderlich. der Goldtaler ist stark zehrend und sollte daher gerade in der Zeit nach der Pflanzung wöchentlich gedüngt werden. Ein Volldünger (0,2 - 0,3%) ist hier empfehlenswert. Es sollten regelmäßig, die zum Teil auftretenen, verwelkten Blüten abgetrennt werden, die Pflanze bildet dann schnell neue Blüten. Im Gesamten gesehen ist der Goldtaler eine sehr sehr widerstandsfähige pflegeleichte Pflanze die eine Wuchshöhe von bis zu 35 cm hat.

Kombination mit anderen Pflanzen:

Mit mittelstark wachsenden, Standort ähnlich Bedürftigen, stark zehrenden Beet und Balkonpflanzen ist ein Kombination möglich. Bei der Pflanzung sollte jedoch auf genügend Abstand geachtet werden.

Gefahr durch folgende Krankheiten und Schädlinge:

- Blattläuse
- Botrytis
- Falscher Mehltau
- Hygienemaßnahmen
- Minierfliegen

Die Anzucht und Vermehrung

Stecklinge können gut im Spätsommer vermehrt werden, man nutzt nur die Stecklinge von den überwinterten Pflanzender 2. Kultur. Aussaat- und Pikiererde sollte genutzt werden um die Stecklinge zu setzten, unter Glas, hell und kühl bei 12 - 15 Grad Celsius, werden sie nun über den Winter kultiviert.

Topfen:

10 - 12 cm Topf, Kaltkultur KW 43 - 48; Normalkultur KW 2 - 8

Substrat:

lockeres Substrat Typ 2 (mit Tonanteil) pH-wert 5 - 6

Temperatur:

anfangs von 16 bis 18°C, nach ungefähr 2 Wochen auf 12 bis 14°C weiter kultivieren für Kaltkultur die Temperatur absenken auf 5°C für 5 bis 6 Wochen, anschließend bei 12 bis 14°C fertig kultivieren  

Pflanzenkunde für Pflanzenfreunde