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Kamillentee
Kamille (Matricaria chamomilla, häufig wird auch Matricaria recutita als korrekter Name angesehen) hat vielfache gesundheitliche Wirkungen und wird bei einigen klassischen Heilmittel verwendet. Schon die Römer, Ägypter und Griechen haben die Heilpflanze sehr geschätzt, auch unsere Omas wussten, die Kamille kann gegen einige Krankheiten hilfreich sein.
Die Kamille ist einer der Wertvollsten Heilpflanzen für den Hausgebrauch, Kamille kann bei Verdauungsbeschwerden, Hautausschlägen, Magen- und Darmbeschwerden, Wundstellen, Grippeerkrankungen und Durchfall helfen, auch bei Menstruationsbeschwerden kann es eine lindernde Wirkung haben. Übrigens kann man Kamille auch beim Umschlägen verwenden, bei schlecht heilenden Wunden oder als Spülung bei Entzündungen des Mund-Rachenraums.
Für den Kamillentee werden die Kamillenblüten verwendet, die Blüten (Flores Chamomillae) werden kurz nach dem Aufblühen von Mai bis August gesammelt und in dünner Schicht im Schatten getrocknet.
Die Kamille ist eine Wiesen- und Ackerpflanze die auf nicht zu trockenen Böden von Mai bis September blüht. Die Blütenköpfe benutzt man zur Heilzwecke zur innerlichen und äußerlichen Anwendung, wie z.B. beim Kamillentee, der schmeckt gut und tut gut.

Ätherisches Öl (Bisabolol, Matricin bzw. Chamazulen nach Destillation in heißem Wasser, Chamaviolin), Cumarin (Herniarin), Flavone und Flavonole (Apigenin, Luteolin).
Der Kamillentee wirkt Entzündungshemmend, Krampflösend, antiseptisch und beruhigend, auch ist er sehr wirksam bei akuten Magenbeschwerden und chronischer Magenschleimhautentzündung. Bei Entzündungen der Atemwege kann man heißen Kamillentee auch zur Inhalation anwenden.
2 Teelöffel Kamillenblüten mit ¼ Liter kochendem Wasser ansetzen und 10 Minuten ziehen lassen fertig ist der Kamillentee.
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