Engelwurztee

Bekannt ist die Engelwurz im deutschprachigem Raum schon seit dem 14. Jahrhundert, bis heute hin sicherte sich die Engelwurz als Arzneikraut einen festen Platz in der Volksmedizin und der Naturheilkunde. Den Engelwurz Tee selbst kann man bei verschiedenen Beschwerden angewendet werden.

Engelwurz Sammelzeit

Für den Engelwurztee werden im Frühsommer, von Mai bis April, die Blüten kurz vor dem vollständigen aufbrechen gesammelt. Man sollte die Engelwurzblüten anschließend trocknen, so kann man sie auch gut Lagern und nach bedarf für die Engelwurz-Tee- Zubereitung verwenden. Der Engelwurz wächst auf feuchten und schattigen Stellen in Wiesen und auch am Waldrand und im Gebüsch. Gerade auch an Flussufern und im Moor ist er zu finden da der Engelwurz bevorzugt  auf nassen und Zeitweise überschwemmten, nährstoffreichen Tonböden wächst. Wer den Engelwurz sammeln möchte sollte um die Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Schierling und Rosskümmel wissen.

Engelwurztee Zubereitung

Man übergießt 1 Teelöffel der Engelwurzblüten wird mit 250 ml heißem Wasser. Man lässt den Engelwurztee 4 bis 7 Minuten ziehen, danach wird noch abgeseiht. Der Engelwurztee wird jeweils vor den Mahlzeiten, auf leerem Magen getrunken.

Engelwurztee Anwendung

Der Engelwuztee kann bei Appetitlosigkeit, Verdauungs- und Magen-Darm-Beschwerden wie leichte Krämpfe, Völlegefühl und Blähungen gezielt eingesetzt werden.

Engelwurztee Wirkung

- appetitanregend
- galletreibend
- karminativ
- krampflösend
- magenstärkend
- magensaftsekretionsstärkend
- nervenstärkend
- schleimlösend
- verdauungsfördernd

Aufgepasst! Der Engelwurztee sollte nicht in der Schwangerschaft zu sich genommen werden da er unter Umständen gebärmutterstimulierend wirken kann. Es ist ebenso davon abzuraten den Engelwurztee überdosiert und über einen längeren Zeitraum von mehr 2 bis 3 Wochen zu trinken, da dies die Haut Lichtempfindlich macht. Während der Einnahmezeit sollte daher besser auf Sonnenbäder und der gleichen verzichtet werden.

Engelwurz Inhaltsstoffe

- ätherisches Öl
- Angelikasäure
- Bitterstoffe
- Chlorogen
- Cumarin
- Flavone
- Furanocumarine
- Furmarsäure
- Gerbstoff
- Harze
- Kaffesäure
- Zucker

 

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