Spirulina Platensis (Cyanobakterium)

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Thema Spirulina

Einführung

Spirulina ist eine blau-grüne, spiralförmige Mikroalgenart (Cyanobakterium), insgesamt gibt es 35 Arten Cyanobakterien, wobei nicht gänzlich geklärt ist in wie fern sich diese Arten unterscheiden da zum Beispiel, sich die Gestalt der Spirulina Platensis an den Nährstoffgehalt und pH-Wert des Wassers anpasst. Somit ist nicht klar ob es nun 35 Arten sind oder nur eine.

Spirulina Platensis Entstehung und Vorkommen

Biologen und Anthropologen schätzen das alter dieses Cyanobakteriums auf ca. 3,1 Milliarden Jahre Jahre ein. In Subtropischen bis Tropischen alkalischen Gewässern Vulkanischen Ursprungs liegt die Heimat der Spirulina Platensis, Hier hat das Wasser einen sehr erhöhten Salzgehalt und die Wassertemperatur beträgt ca. 30 - 35 Grad Celsius.

(Mittelamerika, Afrika, Australien, Südostasien, Hawaii)

Der p.h. Wert in diesen Gewässern ist ca. von 9 - 11, somit ist er alkalisch.

Zum Vergleich : Meerwasser hat einen p.h. Wert von 6 - 8,5



Spirulina Platensis Anbau Heute

Naturelle vorkommen sind Stark verschmutzt und meist durchsetzt mit Algen. Für den Gebrauch als Nahrungsergänzungsmittel werden Weltweit Speziell Farmen mit kontrollierte Kultivierung betrieben, auch in Deutschland sind einige Unternehmen mit Forschung und der Aufzucht seit vielen Jahren Vertraut.

Spirulina Platensis Bedeutung für den Mensch

Schon die Medizin Männer bei Azteken wussten um die Kraft der Spirulina, sie schrieben ihr magische Wirkung nach. Auch in (wie oben genannt) anderen Regionen lassen sich Nutzungen verzeichnen. Die Wiederentdeckung war in den 1970zigern.

Spirulina Platensis Verwendung bei dem Menschen

Meist als Pressling in Tablettenform oder Pulver für Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und zur Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit gedacht.

- Stärkung des Immunsystems
- Stoffwechsel
- Blutbildung
- Diätbemühungen
- Sättigungssignal
- Vitaminhaushalt
- Mineralhaushalt
- radioaktiver Verstrahlung

 

Spirulina Platensis Verwendung bei Tieren

Auch bei Tieren wird die Spirulina Platensis von z.B. Tierheilpraktikern benutzt um u.a. bei Heilungsprozess von Krankheiten zu helfen. Ebenso Privat lassen sich Anwendungen als Tierfutterbeigabe vermehrt verzeichnen.

Spirulina Platensis Verwendung in der Biotechnologie

Als Biokatalysator bei z.B.:

- Gärungsprozessen (Fermentationsprozessen)
- Energiegewinnung

Warnung vor Gutgläubigkeit

Bei der Spirulina Platensis ist klar Starkes Potenzial Vorhanden um auf dem Menschen durch Einnahme eine positive Wirkung zu erlangen. Ich persönlich rate Ihnen trotzdem sich regelmäßig weiter zu informieren, da ein Solches Thema genauso wie Ihr Leben nicht Stillsteht sondern stets und ständig in Bewegung bleibt.

Tendenziell ist klar die rede von einem Nahrungsmittelergänzungmittel, und kein Wundermittel oder dergleichen.

Somit ist die Einnahme keine Einladung um auf Obst, Gemüse, Fleisch, Kartoffeln oder Brot zu verzichten, da diese Grundnahrungsmittel ebenso wie manche der enthalten Aminosäuren in der Spirulina Platensis Essenziell für den Menschen und seinem Wohlbefinden sind!

Typische Analyse Spirulina platensis

pro 100 g
Feuchtigkeit 4.6 g
Protein 59.8 g
Asche 9.9 g
Fette 6.7 g
Kohlehydrate 4.6 g
Rohfaser 6.2 g

Brennwert pro 100 g 1.480 kJ = 350 kcal

PROTEIN (EIWEISS) pro 100 g

Aminosäuren essentiell

Phenylalalin 2.30 g
Isoleucin 3.30 g
Valin 3.60 g
Leucin 4.90 g
Methionin 0.90 g
Lysin 2.60 g
Threonin 2.30 g
Tryptophan 0.68 g

 

 

Aminosäuren nicht essentiell

Alanin 4.20 g
Arginin 3.50 g
Asparaginsäure 4.90 g
Cystin 0.30 g
Glutaminsäure 8.60 g
Glycin 2.50 g
Histidin 0.70 g
Prolin 1.70 g
Serin 2.30 g
Tyrosin 1.60 g

Kohlenhydrate Kohlenhydrate

Glucan 1.50 g
Glucosamin + Muraminsäure 1.90 g
Glycogen 0.60 g
Phosphorilirte Cyclitole 2.60 g
Ramnose 8.90 g

   

Fette (Fettsäuren) in % des Gesamtfettes

Gamma-Linolensäure (C 18:3) 19.0 %
Ölsäure (C18:1) 1.9 %
Palmitinsäure (C 16:0) 44.4 %
Stearinsäure (C 18:0) 6.9 %
Laurinsäure (C 12:0) 9.1 %
Palmitoleinsäure (C 16:1) 3,80%
Linolsäure (C18:2) 14.9 %

Durchschnitt / 100 g

Carotionoide gesamt, 335.00 mg
davon Beta Carotin 52.00 mg

Phycocyanin 1.2 - 1.5 g

Chlorophyll 2.26 g

   

Nukleinsäuren Durchschnitt / 100 g

RNS - Ribonukleinsäure 2.8 %
DNS - Desoxyribonukleinsäure 0.8 %

   

Vitamine: pro 100 g

Vitamin B1 Thiamin 2.70 mg
Vitamin B2 Riboflavin 2.10 mg
Vitamin B3 Niacin 13.20 mg
Vitamin B6 Pyridoxin 0.20 mg
Vitamin E Tocopherol 4.10 mg
Vitamin B9 Folsäure 62.00 mcg
Vitamin B12 Cyancobalamin 139.00 mcg
Vitamin D 1.120 I.E. 28.00 mcg

Mineralien / Spurenelemente: pro 100 g

Calcium (Ca) 1255.00 mg
Chlorid (Cl) 90.00 mg
Chrom (Cr) 0.46 mg
Eisen (Fe) 118.00 mg
Fluor (F) 3.10 mg
Jod (J) nicht nachweisbar
Kalium (K) 1120.00 mg
Kupfer (Cu) 0.37 mg
Magnesium (Mg) 367.50 mg
Mangan (Mn) 4.55 mg
Molybdän (Mo) 0.03 mg
Natrium (Na) 320.00 mg
Phosphor (P) 1200.00 mg
Selen (Se) 1.00 mg
Silizium (Si) 100.00 mg
Zink (Zn) 7.70 mg

   

SOD (Superoxid Dismutase) 242.00 Einheiten / g
Glutathion Peroxidase 3.32 Einheiten / g

Schwermetalle* Höchstmengen
Empfehlung**

Arsen (As) 0,03 mg / 100g nicht nachweisbar
Blei (Pb) 0.50 mg / 100g 0.046 mg
Cadmium (Cd) 0.02 mg / 100g nicht nachweisbar
Quecksilber (Hg) 0.01 mg / 100g nicht nachweisbar

   

Pestizide / Herbizide* nicht nachweisbar

Mikrobiologie* pro 1 g

Aerobe Gesamtkeimzahl 3.1 x 102 KbE/g
Pilze < 10 KbE/g Escheridia coli nicht nachweisbar

* Ständige Qualitätskontrolle durch laufende Laborkontrollenin Europa

** Entspricht der Arzneimittel- Kontaminanten- Empfehlung für Schwermetalle des Bundes- ministeriums für Gesundheit

Abkürzungen:

in Deutschland (BMG) - Entwurf 17.10.91. Ausnahme Arsen
- für dieses Element wurde - vom BMG keine Empfehlung ausgesprochen - dieser Wert bezieht sich auf das Deutsche Arzneimittelbuch.

n.n. = nicht nachweisbar
< = weniger als
/ = pro
g = Gramm
mg = Milligramm
mcg = Microgramm
k. A. = keine Angaben
KbE/g = Anzahl Keime pro g

Bitte beachten Sie:

Die Analysenwerte dienen zur allgemeinen Orientierung. Alle Laboruntersuchungen ergeben Abweichungen von diesen Werten. Spirulina ist ein Naturprodukt, das infolge der natürlichen Umwelteinflüsse (Jahreszeiten, Wetter usw.) nie genau gleich ausfällt.

Die Microcystinproblematik trifft bei Spirulina platensis nicht zu.

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