Arnika Salbe herstellen

Arnika Salbe wird bei Beschwerden des Bewegungsapparates angewandt und hilft auf natürliche Weise bei Gelenkentzündungen, Verkrampfungen und Muskelkater. Außerdem ist sie wohltuend bei Wachstumsschmerzen von Kindern. Die Arnika Salbe lässt sich mit einigen Zutaten, die im Reformhaus oder der Apotheke erhältlich sind, selbst herstellen.

Grundsalbe

Für die Grundsalbe werden in einem hitzebeständigen Glas zwei Teile Arnika-Öl mit einem Teil Lanolin und ein wenig Bienenwachs im Wasserbad geschmolzen. In einem weiteren Glas werden ebenfalls im Wasserbad zwei Teile Arnika-Tinktur vorsichtig erhitzt. Wenn die Ölmischung geschmolzen ist, wird die Tinktur dazu geschüttet und das Glas aus dem Bad entfernt. Das Ganze wird gut durchgerührt, bis die Temperatur abgekühlt ist. Die Grundsalbe ist hiermit fertig und kann abgefüllt werden.

Die Arnika Salbe aufwerten mit ätherischen Ölen

In die handwarm abgekühlte Grundsalbe geben Sie nun die verschiedene ätherische Öle. Die Zugabe von Minzöl, Kampferöl oder von Eukalyptus-Öl führt dazu, dass die Salbe einen kühlenden Effekt hat. Durch das Einrühren von Rosmarin-Öl oder von Zimtöl wirkt die Arnika Salbe wärmend. Auch die Kombination unterschiedlicher ätherischer Öle ist möglich. Viele Salben werden mit ätherischen Ölen aufgewertet um die Wirkung zu steigern. Auch verleihen die ätherischen Öle der Arnika Salbe einen angenehmen und gut riechenden Geruch und verhelfen ihr zu einer längeren Haltbarkeit.

Arnika Salbe Aufbewahrung

Die selbst hergestellte Arnika Salbe besteht ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Einige der ätherischen Öle, die der Salbe zugeführt werden können, haben zwar eine antiseptische Wirkung, die Salbe enthält jedoch keinerlei Konservierungsstoffe. Daher sollte sie nach dem Abkühlen in dicht verschließbare Tiegel gefüllt werden. Die Tiegel sollten nicht zu groß sein. Die Lagerung dieses Naturproduktes sollte dunkel, kühl und trocken erfolgen. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist daher angebracht.



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