Teesorten nicht überdosieren

Eine Überdosierung von Tee kann auf verschiedene Weise ausgelöst. Einerseits von einer grossen Menge an Pflanzenteilen die für die Tee Zubereitung, im Verhältnis zum Wasser, verwendet werden und andererseits wenn man eine bestimmte Menge an Tee die man in einem bestimmten Zeitraum trinkt überschritten wird. In erster Linie beeinflusst eine Überdosierung der Verwendeten Pflanzeteile den Geschmack des Tee negativ. So kann es sein das der Tee einen zum Beispiel sehr Bitteren oder sehr Scharfen Geschmack hat. Doch weitaus schlimmer als der Geschmack des Tees können auftretende Nebenwirkungen sein. Bei den hier aufgelisteten Teesorten werden Nebenwirkungen, in Bezug auf die Überdosierung, beschrieben.

Baldriantee

Eine zu hohe Dosierung des Baldriantee kann schnell einen leichten Rauschzustand mit verstärken Sinneseindrücken auslösen, es steigt auch die Kopfschmerzgefahr. Darüber hinaus kann der Baldriantee überdosiert auch Unwohlsein auslösen.

Beifusstee

Der Beifusstee hat einen recht hohen Anteil von ätherischen Ölen sowie Gerb- und Bitterstoffen. Bei einer Überdosierung des Beifusstee kann es zu Problemen im Herz-Kreislaufbereich und im Verdauungstrakt kommen.

Brennesseltee

In sehr seltenen Fällen, allerdings nicht nur bei Überdosierung, kann der Brennesseltee Durchfall oder Erbrechen auslösen.

Engelwurztee

Der Engelwurztee sollte in der Regel nicht länger als 3 Wochen angewandt werden da er eine hohe Empfindlichkeit für Sonnenlicht auslösen kann.

Fencheltee

Der Fencheltee sollte nicht überdosiert werden da eine seiner Hauptkomponenten, das Fenchon, toxisch wirken kann.

Grünertee

Größere Mengen an Grüntee, mehr als 10 Tassen, am Tag können die Leber- und die Nieren schädigend wirken. Erfahren Sie mehr: Grüner Tee Wirkung

Huflattichtee

Beim trinken von Huflattichtee kann es durch Überdosierung zu Leberschäden kommen. Die Pflanzenteile enthalten Spuren toxischer Inhaltsstoffe,die Pyrrolizidin-Alkaloide, deren Abbauprodukte sich negativ auf die Leber auswirken und sind zudem noch krebserregend. Den Huflattichtee sollte man nicht länger als 5 bis 6 Tage hintereinander trinken und auch nicht öfter als 4 bis 6 mal im Jahr anwenden.

Kümmeltee

Zwei Tassen Kümmeltee am Tag genügen da eine Überdosierung schnell erreicht werden kann. Bei einer Überdosierung können schnell leichte Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Agitation (starke Erregbarkeit) auftreten.

Koriandertee

Die Koriander-Blätter haben zwar eine leichte euphorisierende Wirkung, doch kann es bei Überdosierung schnell Depressionen auslösen.

Lavendeltee

Der Lavendeltee kann bei einer Überdosierung den Magen-Darm-Trakt reizen.

Lindenblütentee

Für den Dauerkonsum ist der Lindenblütentee nicht geeignet, eine Überdosierung kann unter Umständen zu Nierenschäden führen.

Rosmarintee

Eine hohe Dosierung des Rosmarintees kann Rauschzustände und Krämpfe auslösen. Eine Anwendungszeit von nicht mehr als 2 Wochen ist zu empfehlen.

Salbeitee

Bei sehr starker Überdosierung von Salbeitee kann es zu leichten Vergiftungen, ausgelöst durch den Inhaltsstoff Thujon, kommen. Das zeigt sich in Form von Herzrasen, Krämpfen, Übelkeit und Hitzegefühl.

Schafgarbentee

Bei einer Überdosierung des Schafgarbentee kann eine Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht kommen.

Schöllkrauttee

Das Schöllkraut enthält schwach giftige Alkaloide, daher sollte es nicht über längere Zeiträume eingenommen werden. Weitere Infos: Schöllkrauttee

Schwarztee

Bei Überdosierung von Schwarztee kann es zu Sodbrennen, Magenschmerzen kommen. Auch die Koffeinwirkung ist nicht zu vernachlässigen, mehr als 10 Tassen Schwarztee am Tag können Nervosität, Kopfschmerzen und eine Erhöhung des Blutdrucks auslösen.

Storchenschnabeltee

Der Storchenschnabeltee kann bei einer Überdosierung durch den hohen Gerbstoffgehalt leichte Magenschmerzen auslösen.

Thymiantee

Eine Überdosierung des Thymiantee kann zu einer Überfunktion der Schildrüse führen.

Pflanzenkunde für Pflanzenfreunde