Samen keimen lassen

Die Samenkeimung ist einer der wichtigsten Momente in der Pflanzenzucht, da sich hier entscheidet ob sich das Geld für die Samen gelohnt hat oder nicht. Die Lagerung von Samen ist eben so wichtig wie die Aussaat, sofern sie sie nicht sofort verwenden wollen. Ein dunkler, kühler Ort wird benötigt, der jedoch nicht feucht sein sollte. Ein steriles Nährmedium ist vorzuziehen, damit die empfindlichen Samen nicht von Bakterien oder Krankheiten zerstört werden. Aussaaterde, Torfquelltöpfe und Steinwollblöcke sind empfehlenswert. Billige Blumenerde aus dem Baumarkt ist für das Keimen von Samen durch ihre mindere Qualität sehr ungeeignet.

Das Keimen der Samen

Um ein Austrocknen zu verhindern sollte man die Samen in ein Wasserglas oder zwischen feuchten Papiertüchern für etwa ein bis zwei Tage aufbewahren und sie danach in etwa einen halben bis einen Zentimeter Tiefe in den Nährboden drücken. Halten Sie den Nährboden nun ständig feucht. Staunässe ist zu vermeiden, da die Samen sonst verfaulen oder schimmeln können. Sobald die Pflanze keimt und die ersten Blätter zeigt, sollte man an einen für ihre Art vorteilhaften Standort verlegt werden.

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